Nachhaltig investieren mit AURIVOLT – Markus Baumann macht grün profitabel
Wenn Markus Baumann über Batteriespeicher spricht, merkt man schnell: Das ist kein theoretischer Öko-Enthusiast. Das ist jemand, der seit drei Jahrzehnten Unternehmen aufbaut, Märkte erschließt und dabei eine klare Überzeugung vertritt: Nachhaltigkeit muss sich rechnen. Sonst bleibt sie Theorie. Mit AURIVOLT hat der Unternehmer aus Bad Oeynhausen ein Investmentmodell entwickelt, das zeigt, wie Klimaschutz und Kapitalrendite zusammenpassen können. Doch wie schafft man es, dass sich ökologisches Engagement tatsächlich im Portemonnaie bemerkbar macht?
Vom Umweltpionier zum Energieunternehmer
Baumann ist kein Quereinsteiger, der plötzlich grüne Investments entdeckt hat. Seine Geschichte beginnt 1999, als er ATB Umwelttechnologien gründete. Damals interessierte sich kaum jemand für dezentrale Kleinkläranlagen. Aber Baumann erkannte eine Marktlücke: Ländliche Regionen brauchten Lösungen für die Abwasserentsorgung, die Kommunen konnten oder wollten nicht liefern. Also entwickelte er das AQUAMAX-System, und verkaufte über 100.000 Anlagen in Deutschland.

Die Auszeichnungen folgten schnell: Umweltpreis Mecklenburg-Vorpommern, Österreichischer Umweltpreis, Gründerchampion Nordrhein-Westfalen. 2014 dann der GreenTec Award in der Kategorie Wasser und Abwasser, Europas größter Umwelt- und Wirtschaftspreis. Aber viel wichtiger als die Trophäen: Die Anlagen funktionierten nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch. Sie lösten ein reales Problem und warfen dabei Gewinn ab. Diese Kombination wurde zur DNA aller späteren Projekte.
2023 wagte Baumann den Sprung in die Photovoltaik. Wieder mit einem unkonventionellen Ansatz: Statt Anlagen zu verkaufen, entwickelte er Pachtmodelle für mittelständische Betriebe. Die Unternehmen bekamen Solarstrom, ohne selbst investieren zu müssen. Baumann baute ein Portfolio auf, kassierte Pachten und Stromerlöse. Ein klassisches Win-win-Geschäft, und ein Millionenmarkt. Doch während die Branche noch diskutierte, wie man noch mehr Panels auf noch mehr Dächer bekommt, stellte sich Baumann eine andere Frage: Was passiert mit dem ganzen Strom, wenn gerade niemand ihn braucht?
Das Speicherproblem, und die Lösung
Die Antwort auf diese Frage ist der Kern der Energiewende. Deutschland produziert an sonnigen, windigen Tagen mehr Ökostrom, als verbraucht wird. Gleichzeitig gibt es Abende und Nächte, in denen die Netze unter Volllast laufen und teuer Reservekraftwerke hochgefahren werden müssen. Das Problem heißt nicht Produktion, sondern Speicherung. Und genau hier setzt AURIVOLT an.
Baumann gründete das Unternehmen 2024 mit einer klaren Vision: dezentrale Batteriespeicher, die intelligent vernetzt werden und als Schwarm agieren. Keine riesigen Zentralspeicher, die Jahre Genehmigungsverfahren durchlaufen. Sondern viele kleine Einheiten, die dort stehen, wo sie gebraucht werden. Bei Gewerbebetrieben, auf ungenutzten Flächen, in Industriegebieten. Diese Speicher kaufen Strom, wenn er günstig oder sogar negativ bepreist ist, und verkaufen ihn, wenn die Preise steigen. Arbitrage-Handel am Energiemarkt. Was an der Börse mit Aktien funktioniert, klappt auch mit Kilowattstunden.
Die Technik dahinter ist ausgereift. Batteriespeicher gibt es schon länger, aber meist als teure Insellösungen für Eigenheimbesitzer oder als Großprojekte von Energiekonzernen. AURIVOLT standardisiert den Prozess: modulare Einheiten, schnelle Installation, automatisiertes Management über Algorithmen. Das Schwarmkonzept bedeutet: Die einzelnen Speicher werden zentral gesteuert, agieren aber lokal. Wenn in Norddeutschland Windstrom im Überfluss vorhanden ist, laden die Speicher dort. Wenn in Bayern abends die Industrie Strom braucht, verkaufen die Speicher dort.
Investment ab 12.600 Euro, mit staatlicher Unterstützung
Aber wie macht man aus dieser Technologie ein Investment für Privatpersonen und mittelständische Unternehmen? Baumanns Antwort: Direktinvestment in physische Speicher, kombiniert mit steuerlichen Vorteilen. Der Einstieg beginnt bei ca.12.000 Euro Eigenkapital. Klingt erstmal nach einer Stange Geld. Doch hier kommt der Investitionsabzugsbetrag ins Spiel, ein steuerliches Instrument, das viele kennen, aber die wenigsten richtig nutzen.
Der IAB erlaubt es Unternehmern und Selbstständigen, bis zu 50 Prozent der geplanten Investition vorab steuerlich geltend zu machen. Praktisch heißt das: Wer einen Speicher für 140.000 Euro plant, kann 70.000 Euro sofort vom zu versteuernden Gewinn abziehen. Bei einem Steuersatz von 45 Prozent bedeutet das eine Minderung der Einkommensteuer um ca. 31.000 EUR. Zusätzlich gibt es Sonderabschreibungen im ersten Jahr. Das senkt die tatsächliche Eigenkapitalbelastung erheblich. Der Staat finanziert faktisch mit, und zwar nicht als Almosen, sondern als steuerliches Gestaltungsinstrument.
Die prognostizierten Renditen liegen bei über 20 Prozent. Baumann betont allerdings: Das sind keine Garantien, sondern Prognosen basierend auf aktuellen Marktdaten. Die Erträge hängen von Strompreisschwankungen ab, von der Volatilität am Energiemarkt, von regulatorischen Rahmenbedingungen. Aber die bisherigen Zahlen stimmen: Ein virtueller Testspeicher liegt bereits 3,6 Prozent über Plan. Über ein Jahr gerechnet hat ein 125-Kilowatt-Speicher 21.649 Euro Umsatz erwirtschaftet, das sind 749 Euro mehr als kalkuliert.
Kein Fonds, kein Zertifikat, sondern echte Hardware
Was AURIVOLT von klassischen grünen Investments unterscheidet, ist die Greifbarkeit. Es gibt keinen Fonds, der irgendwo in Windparks investiert. Es gibt keine ESG-Zertifikate, deren Kriterien niemand wirklich durchschaut. Wer bei AURIVOLT einsteigt, kauft einen konkreten Batteriespeicher. Der hat eine Seriennummer, steht an einem definierten Standort, handelt täglich am Strommarkt und liefert messbare Erträge. Man kann hinfahren und das Ding anschauen. Diese Konkretheit überzeugt Menschen, die genug haben von abstrakten Nachhaltigkeitsversprechen.
Die Speicher selbst werden dort platziert, wo Netzbetreiber sie brauchen. Das ist kein Zufall, sondern System. Netzbetreiber wissen genau, wo ihre Infrastruktur an Grenzen stößt. Wo Leitungen überlastet sind, wo Engpässe drohen, wo Verstärkung notwendig wäre. Statt Millionen in neue Kabel zu investieren, können Speicher diese Lücken füllen. AURIVOLT arbeitet direkt mit Netzbetreibern zusammen, identifiziert die optimalen Standorte und sichert sich langfristige Abnahmeverträge.
20.000 Speicher bis 2030: Vision oder Größenwahn?
Baumanns Ziel klingt ambitioniert: Bis 2030 will er 20.000 dezentrale Speicher in Deutschland installieren. Ein Netzwerk, das flächendeckend zur Netzstabilität beiträgt und gleichzeitig Anlegern Rendite bringt. Ist das realistisch? Schauen wir auf die Zahlen: Deutschland hat rund 900 Netzbetreiber, Tausende Gewerbegebiete, unzählige Industrieflächen. Der Bedarf ist da. Die Frage ist eher: Gibt es genug Kapital und genug Flächen?
Hier setzt AURIVOLT auf zwei Schienen. Erstens: Direktinvestments von Privatpersonen und Unternehmen, die steuerlich profitieren wollen und gleichzeitig Rendite suchen. Zweitens: Flächenverpachtung. Gewerbebetriebe, Landwirte oder Grundstückseigentümer können ungenutzten Platz (oft reichen 25 Quadratmeter) an AURIVOLT verpachten. Das Unternehmen installiert den Speicher, übernimmt Betrieb und Wartung, der Verpächter kassiert bis zu 1.500 Euro jährlich. Kein Aufwand, kein Risiko, regelmäßige Einnahmen.
Die Skalierung funktioniert, weil die Speicher standardisiert sind. Keine Einzelanfertigungen, keine monatelangen Planungen. AURIVOLT hat den Prozess industrialisiert: Standort prüfen, Genehmigung einholen, Speicher aufstellen, ans Netz anschließen, Algorithmus aktivieren. Was früher Monate dauerte, geht jetzt in Wochen. Das ist entscheidend, wenn man 20.000 Einheiten aufbauen will.
Kritische Einordnung: Wo sind die Haken?
Klingt alles zu schön, um wahr zu sein? Natürlich gibt es Risiken. Der Strommarkt ist volatil. Politische Entscheidungen können Rahmenbedingungen über Nacht verändern. Was passiert, wenn die Bundesregierung die Förderung kürzt? Wenn Strompreise dauerhaft niedrig bleiben? Wenn technische Probleme auftreten? Baumann verschweigt diese Fragen nicht, sondern adressiert sie direkt in Webinaren und Informationsgesprächen.
Ein weiterer Punkt: Die Renditeprognosen basieren auf historischen Daten und Modellrechnungen. Niemand kann garantieren, dass die nächsten Jahre so laufen wie die vergangenen. Zudem ist der Markt für Batteriespeicher-Investments noch jung. Es gibt wenig Erfahrungswerte über lange Zeiträume. Wer hier investiert, ist early adopter, mit allen Chancen und Risiken.
Andererseits: Die Energiewende ist beschlossene Sache. Deutschland will bis 2045 klimaneutral sein. Das geht nicht ohne massive Speicherkapazitäten. Der Markt wird wachsen, die Frage ist nur wie schnell und in welcher Form. AURIVOLT positioniert sich als Player in einem Markt, der zwangsläufig kommen muss. Das ist keine Spekulation, sondern Realpolitik.
Pragmatismus statt Ideologie
Was Baumanns Ansatz auszeichnet, ist sein Pragmatismus. Er verkauft nicht das gute Gewissen. Er verkauft nicht die Rettung des Planeten. Er verkauft ein Investment, das sich rechnen soll, und das nebenbei zur Energiewende beiträgt. Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt. Denn nur wenn sich Nachhaltigkeit lohnt, wird sie zum Massenphänomen. Nur wenn Kapital fließt, entstehen die Infrastrukturen, die wir brauchen. Moral allein baut keine Batteriespeicher.
Baumann hat in drei Jahrzehnten bewiesen, dass er Projekte durchzieht. Wer über 100.000 Kleinkläranlagen verkauft, wer ein Photovoltaik-Portfolio aufbaut, wer mehrfach als Unternehmer ausgezeichnet wird, der weiß, wie Märkte funktionieren. Seine Herangehensweise: keine Heilsversprechen, keine Weltrettungsrhetorik. Stattdessen ein Geschäftsmodell, das auf realen Marktmechanismen basiert. Algorithmen handeln am Strommarkt, keine Bauchentscheidungen. Daten steuern den Prozess, keine Ideologie.
Transparenz als Verkaufsargument
Wer Geld investieren soll, will wissen, worin genau. AURIVOLT setzt auf maximale Transparenz. Regelmäßige Webinare, detaillierte Informationsmaterialien, persönliche Beratungsgespräche. Die Zahlen liegen auf dem Tisch: Investitionssummen, Betriebskosten, Ertragserwartungen, Risikofaktoren. Niemand muss im Dunkeln tappen. Das ist kein Lifestyle-Produkt, sondern eine Investitionsentscheidung, und wird auch so behandelt.
Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Baumanns Vision aufgeht. Ob die 20.000 Speicher Realität werden, ob die Renditen halten, ob sich das dezentrale Modell gegen zentrale Großprojekte durchsetzt. Aber eines ist jetzt schon klar: Markus Baumann hat ein Gespür dafür, wo es hingeht. Und er hat die Erfahrung, Visionen in funktionierende Unternehmen zu verwandeln. Wer bei AURIVOLT investiert, setzt darauf, dass grün und profitabel keine Gegensätze sein müssen, sondern die einzig sinnvolle Kombination für die nächsten Jahrzehnte.

