Batterien und Systemkomponenten für modulares Powerhouse-Konzept
Mit einem gemeinsamen Großprojekt setzen Sonepar und HoBohTec neue Maßstäbe für nachhaltige Energiesysteme in Industrie und Gewerbe. Im Mittelpunkt steht ein modulares Großspeichersystem namens „Powerhouse“, das nicht nur zur Eigenversorgung dient, sondern auch netzdienlich eingesetzt werden kann – ein strategischer Baustein im Wandel zur dezentralen Energielandschaft.

Sonepar liefert dafür über 3.450 Batterien mit einer Gesamtkapazität von mehr als 16.353 Kilowattstunden sowie passende Systemkomponenten. Dass es sich dabei um Produkte des Herstellers Pylontech handelt, der in Deutschland eigentlich nicht zu Sonepars Sortiment zählt, zeigt: Wer ein starkes internationales Netzwerk besitzt, kann auch außerhalb gewohnter Strukturen liefern. Und genau das macht Sonepar in diesem Projekt.

Das Powerhouse der HoBohTec GmbH vereint alle zentralen Komponenten eines Großspeichersystems in einem kompakten Modulgebäude: Batterien, Wechselrichter, Kühlung, Brandschutz, Transformator, Energiemanagementsystem, Mittel- und Niederspannungstechnik. Ziel ist es, große Energiemengen schnell zwischenzuspeichern – für den Eigenbedarf oder zur Unterstützung des öffentlichen Netzes. Der Einsatz reicht von der Lastspitzenkappung bis hin zur Teilnahme am Regelenergiemarkt.

Hinter diesem Modell steckt ein durchdachter Business Case: Sonepar beschafft Batterien und Systemkomponenten, HoBohTec integriert diese in schlussfertige Speicherlösungen. Der Vertrieb erfolgt unter anderem wieder über das Sonepar-Netzwerk. Durch diese enge Verzahnung entstehen stabile Lieferketten, Planungssicherheit und ein wirtschaftlich tragfähiges Gesamtkonzept.

Neben den Batterien liefert Sonepar auch Wechselrichter, Kabelkits und Gestelle. Gleichzeitig übernimmt der Elektrogroßhändler die komplette logistische und administrative Abwicklung. Für HoBohTec war vor allem diese organisatorische Sicherheit ein entscheidender Faktor, wie Geschäftsführer Hans-Jürgen Böhmann betont: Die Warenkreditversicherung, klar geregelte Prozesse und eine partnerschaftliche Kommunikation seien für ein Projekt dieser Größenordnung unerlässlich.
Betreut wird das Projekt von Heiko Huntemann und Benjamin Sekulla, die bei Sonepar als NES-Experten auftreten. Ihre Rolle geht über den reinen Vertrieb hinaus: Technische Beratung, Marktkenntnis und herstellerunabhängige Empfehlungen fließen kontinuierlich in die Weiterentwicklung des Powerhouse ein. Der Anspruch: Mehr als ein Lieferant sein – nämlich Impulsgeber und Entwicklungspartner.
Dass diese Zusammenarbeit funktioniert, zeigt die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Das aktuelle Großprojekt ist ein weiterer Schritt auf dem gemeinsamen Weg zu innovativen, wirtschaftlichen und skalierbaren Energiesystemen für Industrie und Gewerbe.

