Sunotec baut Solarparks mit einer Leistung von 2,3 Gigawatt

Sunotec hat im vergangenen Jahr Photovoltaik-Projekte mit einer Leistung von rund 2,3 Gigawatt peak (GWp) realisiert. Zum Vergleich: In ganz Frankreich wurden im selben Zwölfmonatszeitraum PV-Anlagen mit einer Leistung von 2,7 GWp gebaut. 2022 war das erfolgreichste Jahr in der Unternehmensgeschichte, denn der Marktführer im Bau von Photovoltaik-Freiflächenanlagen hat in Europa mehr als 70 neue Solarparks ans Netz gebracht.

Bildquelle: Martin Bolle for SUNOTEC
Bildquelle: Martin Bolle for SUNOTEC

„Das Jahr 2022 hat uns gezeigt, wie sehr Krieg, Klimakrise und Unsicherheit in der Energieversorgung die moderne Gesellschaft prägen“, sagt Sunotec-Geschäftsführer Bernhard Suchland. „Gleichzeitig ist deutlich geworden, welchen positiven Unterschied die Solarindustrie machen kann.“ Kaloyan Velichkov, Gründer und CEO von Sunotec, stimmt dem zu: „Wir bei Sunotec sind stolz auf unsere Stammbelegschaft von mittlerweile mehr als 1.000 Mitarbeitern sowie auf unseren eigenen Fuhrpark mit mehr als 400 Spezialmaschinen und Fahrzeugen, die es uns und unserem Unternehmen ermöglichen, einen so großen Beitrag zu leisten.“ Als Beispiel nannte er das größte Solarkraftwerk Bulgariens, das Sunotec am Rande des Verila-Gebirges, etwa eine Autostunde südlich der Hauptstadt Sofia, errichtet. Allein dieses PV-Projekt wird die Photovoltaikleistung Bulgariens um 12 Prozent erhöhen. Die Anlage in Verila umfasst 220.230 Solarmodule, die 124 Megawatt peak liefern werden. Geplanter Fertigstellungstermin ist irgendwann im Frühjahr 2023.

Bildquelle: Martin Bolle for SUNOTEC
Bildquelle: Martin Bolle for SUNOTEC

Bau von Solarparks auch in schwierigem Terrain

„Mit der im vergangenen Jahr installierten Gesamtleistung der Branche hat die Welt einen weiteren großen Schritt in Richtung grüne Energiesicherheit gemacht“, sagt Sunotec-Geschäftsführer Bernhard Suchland. „Dennoch kann dies nur ein Anfang sein. Die Bundesnetzagentur hat kürzlich festgestellt, dass wir allein in Deutschland jeden Monat 1,5 Gigawatt Solarstrom zusätzlich ans Netz bringen müssen, wenn wir das Ziel der Bundesregierung von 215 Gigawatt bis 2030 erreichen wollen. Das können wir nur erreichen, wenn wir den Zubau in allen Anlagentypen massiv steigern.“

Ein solch enormes Wachstum in relativ kurzer Zeit ist nur möglich, wenn die Flächen für Solaranlagen so effizient wie möglich genutzt werden, erklärt Gründer und CEO Kaloyan Velichkov. Im Falle von Solarparks reicht das von ehemaligen landwirtschaftlichen Flächen, auf denen zwischen und unter den Modulen einheimische Wildpflanzen für mehr Artenvielfalt ausgesät werden, bis hin zur Nutzung von Flächen, die natürliche Hindernisse für die Landwirtschaft darstellen: „Im Solarpark Verila in Bulgarien müssen wir zum Beispiel mit hügeligem Gelände zurechtkommen, das manchmal bis zu 18 Grad steil ist.“

Kaloyan Velichkov, CEO und Gründer Sunotec (links), und CEO Bernhard Suchland. Photo: Christian Horn for SUNOTEC
Kaloyan Velichkov, CEO und Gründer Sunotec (links), und CEO Bernhard Suchland. Photo: Christian Horn for SUNOTEC

Ob Sunotec im Jahr 2023 ein noch größeres Wachstum bei der Zahl der installierten Gigawatt verzeichnen kann, hängt von Faktoren wie Lieferketten und Genehmigungsverfahren ab, so Geschäftsführer Bernhard Suchland: „Wir sind aber sehr positiv gestimmt und nach den Ergebnissen des letzten Jahres zudem hoch motiviert.“ Zu den ersten Solarparks, die 2023 fertiggestellt werden, gehören Doellen, Deutschland (91 MWp), Bubney, Großbritannien (40,4 MWp), Groot Roodehaan, Niederlande (33,3 MWp). Zahlreiche weitere befinden sich im Bau.